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Krimi-Lesung auf der Steinbergalm „Zum Rösner“

Wieder einmal machten mein Vater und ich uns auf den Weg zu einer Krimi-Lesung im Harz. Einst angesteckt durch zwei gewonnene Freikarten zum „Mordsharz – Festival“ sollte dieses nun dieses nun unser drittes Lesungs-Erlebnis werden.
Erneut ging es in Richtung Harz und was ich schon vorab herausfand: auch im Harz gibt es eine Alm. Cool!

Gut eine Stunde Fahrt später kamen wir mehr als pünktlich an und suchten uns einen Parkplatz. Wir haben doch ein Anliegen, oder? ;-) Der erste Eindruck? Eine Alm und das im Harz! Ich fühlte mich ehrlich gesagt nach Bayern versetzt, das hätte ich im Harz nicht erwartet.


Die Alm einmal von außen (leider nur im Dunkeln) und die Leselokation von Innen.
Ein Tisch voller Krimis :-)


Erasmus Herold liest aus „Die Frau am Kreuz“

Erasmus Herold kenne ich schon seit der Unknown 2014, habe ihn allerdings bisher noch nicht „gehört“. Zwischen den kurzen Leseabschnitten erzählte er immer wieder etwas und so erfuhr ich, dass er eng mit Schulen zusammenarbeitet und dort Projektgruppen zu seinen Büchern begleitet. Diese Idee fand ich sehr gut, und es scheint sich um wirklich tolle Projekte zu handeln.
Ich habe die Lesung genossen und natürlich haben wir „Die Frau am Kreuz“ mitgenommen.


H. Dieter Neumann liest aus „Tod auf der Rumregatta“

... und nein, es fehlt kein „h“ im Titel, es geht wirklich um den Rum. Wir wurden thematisch an die Ostsee, besser gesagt nach Flensburg, versetzt und fast unverzüglich ins Geschehen – die Tat – geworfen.
Was bleibt einem Krimi-Autor auch anderes übrig? Schließlich haben sie das Problem, immer nur den Anfang ihres Buches vorlesen zu können, damit sie ihren baldigen Lesern nicht die Spannung nahmen.


Roland Lange liest aus „Höhlenopfer“ und „Brockendämmerung

Herr Lange schloss sich seinen Kollegen an. Mein Vater und ich hatten ihn 2015 in Bad Lauterberg beim Mordsharz Kultur-Festival gehört und es freute mich, dass er aus zwei seiner anderen Büchern las.
Aus bekannten Gründen „Krimi-Autoren können eben immer nur Teilstücke vom Anfang ihrer Krimis vorlesen“ hatte er sich dazu entschieden, aus zweien seiner Krimis zu lesen. Nachdem er mit Höhlenopfer fertig war, kam die Brockendämmerung dran. Ich muss zugeben, dass mich beide Krimis interessiert haben – hatte aber nur die Freigabe für einen... :-(
Papa fällte dann die Entscheidung für Brockendämmerung – wir wollten unbedingt erfahren, was aus dem angefahrenen Wolf wurde, und ich auch. Ein Wolf im Harz, das klingt spannend!


Gesamteindruck

Jürgen Dammann als Organisator hatte einen gemütlichen Abend vorbereitet und Papa meinte auf dem Rückweg nur. „Wenn ich gewusst hätte, dass es dort auch noch Essen gibt, wären wir eine Stunde eher gefahren.“ Ich konnte ihm nur beipflichten.
Natürlich hätten wir uns zu Beginn der Lesung etwas bestellen können – einige taten das auch, so dass uns der leckere Geruch in die Nase stiegt – doch wir waren uns einig: wir konnten nicht gleichzeitig einer Lesung zuhören und essen. ;-)
Kurz vor Einbeck sahen wir ihn dann, seine Augen blitzten noch kurz auf im Scheinwerferlicht, bevor er sich am Straßenrand in Deckung brachte. War das unser Wolf aus dem Harz? Oder ein Luchs? Nein, „nur“ ein Marder, aber verdammt groß!

Abschließend war es ein super Abend und ich habe mich gefreut, den Kollegen lauschen zu können, und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Danke an Jürgen und sein Team (und natürlich den Autoren) für diesen netten Abend!