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Glück gehabt


Manchmal muss man halt einfach Glück haben im Leben.


Status: Fertig


Es war mal wieder länger geworden. Sie hatte sich verquatscht und es war jetzt 23:00 Uhr. Hastig wollte sie sich verabschieden und stand von Sofa auf. Ausgerechnet heute war sie mit dem BMW ihres Mannes gefahren, eigentlich war es ihr ja zu groß gewesen, aber ihr kleiner Fiat Punto war in der Werkstadt.

"So ich muss jetzt aber wirklich gehen, sonst macht sich mein Mann Sorgen um mich." sagte sie zu ihrer besten Freundin Maria. "Och Helly, das ist aber gar nicht schön, es wird doch gerade erst lustig. Schau du rufst deinen Mann jetzt an und bleibst die Nach über bei mir!" Maria sah Hellena an, sie hatten sich ja noch so viel zu erzählen. „Maria, du weiß das ich morgen einen Termin habe und mein Mann braucht den Wagen doch um 6:30 Uhr um zum Flughafen zu fahren. Er fliegt doch Morgen nach Paris zur Ausstellung seiner Firma.“ traurig sah sie ihre Freundin an, aber es ging nicht anders, wenn sie jetzt noch länger bleiben würde, käme sie hier gar nicht mehr weg. „Na gut, wenn ich dich nicht davon abhalten kann. Aber bitte fahr den längeren Weg über die Bundesstrasse, ich hätte kein gutes Gefühl dabei dich durch den dunklen Wald fahren zu sehen.“ besorgt brachte sie Hellena zur Tür. "Ja Maria, das werde ich machen. Ich hätte eh viel zu viel Angst, du weißt ja was man über den Wald und die Strasse alles rede."

Somit verabschiedete sie sich, stieg in den BMW und fuhr los. Natürlich durch den Wald, da es der gewohnte und kürzere Weg war. Sie fuhr ganz unbewusst an der Gabelung zur Bundesstrasse vorbei und merkte es erst, als sie schon im Wald war. Ein eiskalter Schauer lief ihr über den Rücken, aber sie kehrte nicht um, sondern fuhr weiter in den Wald. Es war ein dunkler Wald, ein Wald voller dunkler Ecken und Winkel und natürlich voller Gefahren! Sie wusste zu gut was hier schon alle passiert war. Damals zum Beispiel, als das kleine Mädchen nicht unweit von der Lichtung auf der die Eltern picknickten einfach spurlos verschwand und nie wieder auftauchte. Oder als der junge Jogger plötzlich von einem tollwütigen Wolf angefallen wurde. Das waren nur die harmlosen Dinge, viel schlimmer war, dass hier am laufenden Bande Morde passierten. Genau vor einer Woche war hier in der Nähe der Strasse eine noch nicht verwest Leiche gefunden worden - ohne Kopf!

Ihre Hände zitterten, als sie vor ihren geistigen Augen das Zeitungsbild sah und ihren Kopf auf die Leiche setzte. Wenn sie jetzt in den Spiegel geschaut hätte, dann hätte sie in ein leichenblasses Gesicht geschaut. Sie drehte das Radio einen Deut lauter und summte leise mit.

"Was ist das!" sie schrak hoch und brachte den BMW kurz vor dem dunklen Schatten auf der Strasse zum stehen. "Nein, bitte nicht, bitte lass mich am Leben" betete sie zum lieben Gott und starrte dabei auf den Schatten. Der Schatten lag quer über der Straße und bewegte sich leicht hin und her. `Das kann kein Mensch sein, kein Mensch ist so groß das er 2 Straßenseiten überdecken kann.´ redete sie sich ein und versuchte ihr Herz zu beruhigen. Jenes jagte wie wild in ihrer Brust, ihre kräftigen Hände umklammerten das Lenkrad und waren ganz weiß - aber nicht so weiß wie ihr Gesicht. `Was mache ich jetzt bloß? Zum Wenden bin ich zu nah an zu Hause und über diesen Schatten kann ich nicht fahren! ´ Angstvoll beobachtet sie den Schatten weiter, beobachtete wie er sich bewegte und stieg dann ganz vorsichtig aus in die dunkle Nacht. Damit sie schnell zum Auto zurückfinden konnte und auch wenigstens etwas mehr Licht hatte, ließ sie die Tür offen und ging vorsichtig auf den sich immer noch bewegenden Schatten zu. Ein kalter Wind spielt mir ihren Haaren, zersauste sie und fegte sie ihr ins Gesicht. Sie stand vor dem Schatten und ihr Herz klopfte immer höher als sie sich bückte und vorsichtig wie hypnotisiert nach dem Schatten tastete. Er war kalt, hart und moosig. Ein Ast also nur! Sie war erleichtert, trotzdem musste sie den Ast von der Strasse räumen um weiterfahren zu können.

Vorsichtig ging sie bis zum Ende des Astes - es war glatt abgesägt - aber das bemerkte sie nicht! Entschlossen packte sie den Stamm an und zog an ihm. Minimal bewegte er sich. Auf ihrer Stirn bildeten sich schon Schweißperlen und ihre Hände zitterten. Warum war dieser verdammte Ast auch so schwer? Sie zog und zerrte weiter an dem Ast, inzwischen ging es etwas besser. Sie stand inzwischen im Straßengraben der Gegenfahrbahn und die Spitze des Astes lag noch vor ihrem Auto, wenigsten von einer Fahrbahn musste sie diesen Ast entfern können! Und somit zerrte sie weiter. Sie schrak zusammen, als unter ihren Füßen laut ein Ast zerbrach, da es schon seit längerem nicht mehr geregnet hatte, hörte es sich an als währe ein Schuss aus einer Pistole gefeuert worden. Binnen einer halben Sekunde kauerte sie auf dem Boden, der Ast, den sie hochgehalten hatte, viel auf sie nieder und bohrte sich in ihren Rücken rein. Sie konnte einen Schrei grade noch so unterdrücken, aber sie hatte das Gefühl, dass ihr Herz jeden Augenblick explodieren könnte. Flach und kurz atmete sie ein und aus, schob den Ast von ihrem Rücken und zog weiter an ihm. Warum war sie auch so schreckhaft? Es war doch nur ein harmloser Ast gewesen - mehr nicht.

Was war das? Sie lauschte in die Stille des Waldrandes. Da kam doch ein Auto, oder? Ihr Herz, was sowieso schon schneller als normal schlug, machte einen Sprung und setzte dann noch eine Spur schneller wieder ein. Ja es war ein Auto und dieses Auto kam näher. Näher an ihr Auto ran, näher zu ihr! Jetzt wurde ihr bewusst wie hilflos sie hier draußen war, dass keiner ihre Schreie hören würde und das man ihre Leiche womöglich erst in 2 Wochen finden würde. Wieder sah sie das Bild aus der Zeitung mit ihrem Kopf. Was sollte sie machen? Aus den Augenwinkeln bemerkte sie, dass die Lichtkegel des Autos ihr Auto erfasst haben und sie merkte auch, wie der Wagen gedrosselt wurde. Sie aber kauerte im Waldrand und überlegte immer noch was sie tun sollte! Gleich hält er an und bringt mich um - schoss ein Gedanke durch ihren Kopf, dieser half bei der Entscheidung. Sie ließ den Ast fallen und ging schnellen Schrittes zum BMW. Das andere Auto war noch näher gekommen und der Fahrer blinkte mit dem Fernlicht auf. Sie bekam noch mehr Angst und legte den letzen Rest Weg im Laufschritt zurück. Oh mein Gott es ist wirklich der Mörder in dem Auto! Dieser Gedanke schoss ihr durch den Kopf, als sie nach dem Zündschlüssel kramte und ihn ins Zündloch steckte. Ruckartig fuhr sie an. Der Wagen hinter ihr war inzwischen recht nah rangekommen und der Fahrer betätigte immer noch die Lichthupe. Warum macht der das bloß? Ich will hier nur weg! Panik hatte sie ergriffen und sie legte krachend den ersten Gang rein, holperte über die Spitze vom Ast und jagte die Drehzahlen hoch. Dann erst schaltete sie in die höheren Gänge. Der andere Wagen verfolgte sie immer noch. Dicht klebte er an ihrer Stoßstange und betätigte ständig die Lichthupe. Sie hätte anhalten können und ihn fragen können warum er das macht - aber liefert sich das Opfer selber dem Mörder aus? Sie wollte nicht anhalten, da sie dem Verrückten hinter ihr, der sie hundertprozentig umbringen würde, nicht auch noch die Arbeit abnehmen wollte. Also floh sie weiter vor ihm, floh als würde es um ihr Leben gehen, was ja so gesehen auch richtig war. Rechts und links flog der Wald an ihr vorbei, die Straße war gerade gebaut und hatte wenig Kurven. Ihre Tachonadel befand sich bei 150 Km/h, was ihr aber nicht bewusst war. Und das Radio war auf die lauteste Lautstärke eingestellt. Ihr Verfolger blieb hartnäckig und selbst über eine rote Ampel in der Stadt folgte er ihr ohne zu bremsen. Sie war blind vor Angst, wollte nur noch nach Hause, wollte nie wieder durch den Wald oder jemals wieder allein im Dunkeln durch eine menschenlose Gegend fahren.

Auf einem Stück der Strasse - sie waren schon aus dem Wald raus - versuchte ihr Verfolger sie zu überholen. Mit Erschrecken stellte sie fest, das er sich auf einmal neben ihr befand und wilde Gestiken machte. Sein Gesicht hatte er unter einem Verband versteckt und im ersten Augenblick dachte sie, sie hätte eine Mumie neben sich und trat erneut das Gaspedal bis zum Boden durch, der Motor heulte auf und der Wagen machte einen Sprung nach vorne. Jetzt schrie sie, schrie gegen die Musik aus dem Radio an, schrie um ihr Leben. Der Verfolger setzt die Verfolgung fort und sie konnte ihren Fuß etwas vom Gaspedal lösen. Immerhin waren sie inzwischen in ihrer Stadt angekommen und mit 150 Km/h durch die Stadt zu fahren ist nicht ratsam.

Da endlich bog sie in ihre Straße ein; da hinten stand ihr Haus, da war sie geborgen. Aber der Verrückte fuhr immer noch hinter ihr her. Langsam drosselte sie ihre Geschwindigkeit, sagte sich, dass sie jetzt nichts mehr zu befürchten hätte, das sie bald zu Hause sein würde und versuchte langsam ihren Fuß vom Gaspedal zu nehmen. Nicht ohne jederzeit wieder bereit zu sein ihn mit voller Wucht durchzutreten, sollte der Verrückte – und das war er das bestand kein Zweifel – noch einmal versuchen sie zu überholen. Jener tat es aber nicht, sondern folgte ihr dicht und immer mit Lichthupe. `Man, der muss doch einen Krampf bekommen wenn er ständig die Lichthupe betätigt!´ fluchte sie leise und sah schon freudig ihr Haus. `Gleich, nur noch ein paar Meter und ich bin in Sicherheit, nur noch ein paar Meter!´ Erst jetzt bemerkte sie, das ihre Klamotten total durchgeschwitzt waren und sie sich an ihr Lenkrad klammerte, ihr wurde die reichlich laute Musik bewusst und natürlich der Geruch von ihrem eigenen Schweiß. Sie hielt an, atmete kurz durch – der Verfolger hielt auch – besser gesagt er würgte den Wagen ab, sprang aus der Fahrertür und rannte zu ihrem Wagen. `Fahr los!´ Kreischte es in ihrem Verstand, aber der Schlüssel war auf den Boden gefallen und sie tastete blind nach ihm – fand aber nur einen alten klebrigen Bonbon. Da wurde auch schon ihre Tür aufgerissen, eine grobe nach Moder riechende Hand packte ihren Arm und sie wurde rausgezerrt! Sie schrie, schrie um ihr Leben, wehrte sich, kratzte, biss, wo sie nur konnte, aber sie fand keinen Halt an dem Körper des Gegners, rutschte immer wieder ab, oder hielt einen Fetzen Verband in der Hand. `Jetzt ist es vorbei, jetzt werde ich gleich sterben, er wird mich hier auf der Straße töten, wird mich in sein Grab mitnehmen und langsam verbluten lassen, dann köpft er mich, hängt sich den Kopf an die Wand und wirft meinen Körper nutzlos in den Wald.´ Dieser Gedanke ließ sie noch lauter schreien und ihre Stimme überschlug sich, es war nun doch eher ein Kreischen, als ein Schreien. In einigen dunklen Fenstern der Straße waren schon Lichter angegangen, Bewohner verfolgten das Geschehen auf der Straße , sahen eine Frau, die wild herumwirbelte, schrie und um sich schlug. Und da stand ein Auto – ihr Auto. Die Bewohner hielten sie für verrückt. Endlich wachte ihr Mann auf, sah aus dem Fenster und kam auf die Straße gerannt. In dem Moment wo jemand die Straße betrat wurde die Frau ruhiger, sie war jetzt wieder alleine, stand keuchend vor ihrem Auto und schaute verwundert um sich. `Wo ist das Auto hin? Wo ist der Verrückte? Wo ist er? Was macht er als nächstes?´ Sie schaute sich wild um, sah aber keinen. Ihr Mann kam auf sie zugerannt, blieb unschlüssig vor ihr stehen und wollte sie umarmen. Sie warf sich ihm in die Arme und fing glücklich an zu weinen. `Er ist weg! Ich bin gerettet! Ich habe es geschafft!´ so dachte sie. Wenige Minuten später traf dann die Polizei ein, da war sie dann schon etwas ruhiger und konnte alles erklären, das sie einen Ast auf der Straße gefunden hatte und nicht weiter konnte, das sie ihn beiseite gezerrt hatte, das ein Auto gekommen war , sie verfolgt hat te und immer die Lichthupe betätigt hätte und natürlich das ein Mann, der vollkommen in Verband eingewickelt war, sie aus dem Auto gezerrt hatte und verschwunden war als ihr Mann die Straße betrat. Die Polizisten horchten auf.

„Ein Mann, der vollkommen in Verband war sagten sie? Also bitte das will ich jetzt aber nicht glauben! Bleiben sie bei der Wahrheit!“ der Polizist sah sie streng an. „Aber wenn ich es ihnen doch sage, es war überall bandagiert! Und er roch etwas modrig!“ sie rümpfte die Nase und ihr kamen wieder die Tränen, als sie an die erst vor kurzem geschehene Situation dachte, zitternd hielt sie sich bei ihrem Mann fest. „Gut, also es war ein bandagierter Mann, der nach Moder roch? Sind sie sich da ganz sicher?“ er hackte nochmals nach, Hellena nickte mit Tränen in den Augen.

*Rausch* „Wagen 13 bitte melden!“ der zweite Polizist ging zum Wagen und nahm das Funkgerät ab. „Hier Wagen 13, was gibt´s?“ *Rausch* „Wagen 13 es ist eine Leiche gestohlen worden, der Mann den wir neulich im Wald gefunden haben.“ *Rausch* „Danke Zentrale, ich sage es weiter, noch Informationen ? Wie sah er aus?“ *Rausch* „Er war schon fertig zum Verbrennen, sogar einbandagiert hatten man ihn schon! Gehe sie der Sache auf den Grund, man sagt er sei aus der Leichenkammer auf den eigenen 2 Beinen gegangen!“ *Rausch* Stille *Rausch* „Wagen 13 sind sie noch dran? Bitte antworten sie!“ *Rausch* „Ja ich bin noch dran, ich glaube wir haben jemanden der uns in dem Fall weiterhilft. Over. “ *Rausch* „Over.“

”Kann ich dich mal kurz sprechen Günther?” er tippte seinem Kollegen auf die Schulter und machte eine Geste, das dieser mit zum Wagen kommen sollte. „Was gibt es denn Karl? Ist noch jemand ausgeflippt?“ „Nein, komm einfach mal mit, ich habe Neuigkeiten über den Mord im Wald.“ Die beiden gingen zum Wagen, wo sie sich ungestört unterhalten konnten. „Was ist denn so wichtig? Ich möchte das hier gerne schnell klären, hier stimmt was nicht.“ „Ja genau, Günther. Hier stimmt was nicht und zwar ist heute aus der Leichenkammer unsere Leiche geflohen.“ „Bitte? Willst du mich jetzt auch noch veräppeln? Ich glaube du hast heute Morgen zu heiß geduscht!“ „Nein, hör zu. Sie hatten den armen Kerl ohne Kopf schon fertig zum verbrennen einbandagiert und nur 10 Minuten aus den Augen gelassen, da soll er auf seinen eigenen 2 Beinen aus dem Saal spaziert sein uns ist seit dem verschwunden! Die Frau dort drüben hat einen Bandagierten gesehen – mit Kopf! Verstehst du was ich meine?“ „Nein.“ „Pass auf: er wird ermordet, landet bei uns und wie durch ein Wunder wird er lebendig oder zum Geist, wie auch immer. Er lebt jedenfalls und will Rache! Aber als erstes holt er sich seinen Kopf. Vielleicht sollte die Frau das nächste Opfer sein und der Bandagierte wollte sie einfach nur retten?“ es herrschte Stille im Polizeiwagen und Günther ergriff als erstes wieder das Wort. „Das würde heißen, dass die Frau den Mörder gesehen hat und dann der Bandagierte sie gerettet hat? Aber warum verfolgt er sie dann bis zur Haustür und betätigt ständig die Lichthupe? Sogar überholen wollte er sie! Warum das alles?“ Günther sah Karl verzweifelt an, aber Karl hatte seine Antwort – eine erschreckende Antwort. „Ganz einfach, die Frau steigt aus um den Ast von der Straße zu räumen, dann kommt das Auto mit dem Bandagierten und macht Lichtzeichen. Was will uns das sagen? Entweder war der Mörder da grade in ihrer Nähe oder er war schon in ihrem Auto.“ Sie sahen sich an. „Und wenn er im Auto war, dann ist er....“ sie sprachen nicht weiter, sondern sahen sich an, der Groschen war gefallen und sie stürmten aus ihrem Wagen zum BMW der Frau. Sie rissen die Türen auf und da fanden sie ihn. Mit einer Nylonschnur in der Hand kauerte er hinter dem Fahrersitz auf dem Helena bis vor kurzem noch Todesängste ausgestanden hatte – wegen dem Fahrer hinter ihr! Dabei wollte jener sie nur vor dem Schlimmsten bewaren und die eigentliche Gefahr lauerte in ihrem Wagen! Die Polizisten zogen den Mörder ohne Probleme raus und bugsierten ihn in ihr Auto. Als Hellena sah, dass sie die ganze Zeit mit einem Mörder auf der Rückbank gefahren ist, wurde ihr Schwarz vor Auge. Es war einfach zu viel für sie! Die ganze Aufregung und die Angst. Sie sackte sanft in die Knie und ihr Mann konnte sie gerade noch halten.

Die Polizisten brachten den Mörder vor Gericht, es stellte sich heraus, dass er schon seit seinem 18. Lebensjahr Menschen ermordete. Es war zu einer Sucht geworden für ihn; er lauerten den Menschen auf indem er einen Ast auf eine wenig befahrene Straße legte und dann wartete er bis einer vorbeikam, aus dem Wagen stieg und den Ast beiseite räumte. Vorsichtig schlich er sich dann immer hinter den Fahrersitz und wartete, wartete meistens bis derjenige wieder in seinem Auto saß und dann schlang er ihnen die Nylonschnur um den Hals, würgte sie und genoss es, wenn sie laut schrien! Danach brachte er sie zu seiner Hütte, hackte ihren Kopf ab und warf die Leiche irgendwo in den Wald. Die Köpfe aber bandagierte er liebevoll ein und stellte sie auf sein Regal. Als die Polizisten in seiner Hütte im Wald ankamen fanden sie an die 30 Köpfe fein aufgereiht im Regal – nur eine Lücke war drinnen, die Lücke von dem, der sich seinen Kopf wiedergeholt hatte und dem ganzen Spuk ein Ende bereitet hatte! Die wohl interessanteste Frage, lieber Leser, wird aber sein, warum der Mörder nicht zuschlug als die Frau im Wagen saß? War es, weil er wusste dass es zu Ende war? Oder hatte er vorher gemerkt wie ein Kopf verschwunden war? Diese Frage, lieber Leser möchte ich offen lassen, denn wir selber wissen das es Zufälle gibt, aber das auch vieles vorbestimmt ist. War es vielleicht weil die Frau so eine schöne Frau war? Oder war es so weil der Bandagierte der Bruder des Mörders war? Wollte er mit dieser Maßnahme seinen Mord rächen? Oder wollte er einfach nur, dass es ein Ende hat mit den Morden? Denke sie drüber nach mein lieber Leser und ich bitte sie, fahren sie nicht alleine durch einen dunklen Wald! Und schon gar nicht, wenn es über den Wald schon Gerüchte gibt. Es würde mir im Herz weh tun, wenn ich die Zeitung aufschlagen würde und ich sehe, dass ich schon wieder einen treuen Leser verloren hätte.

Ende

 


Laufzeitfehler

Serverfehler in der Anwendung /.

Laufzeitfehler

Beschreibung: Anwendungsfehler auf dem Server. Aufgrund der aktuellen benutzerdefinierten Fehlereinstellungen für diese Anwendung können die Details des Anwendungsfehlers (aus Sicherheitsgründen) nicht remote angezeigt werden. Sie können jedoch von Browsern angezeigt werden, die auf dem lokalen Server ausgeführt werden.

Details: Sie können die Details dieser Fehlermeldung auf dem lokalen Computer anzeigen, indem Sie ein <customErrors>-Tag in der Konfigurationsdatei web.config erstellen, die sich im Stammverzeichnis der aktuellen Webanwendung befindet. Das mode-Attribut dieses <customErrors>-Tags sollte dann auf "Off" festgelegt werden.


<!-- Web.Config Configuration File -->

<configuration>
    <system.web>
        <customErrors mode="Off"/>
    </system.web>
</configuration>

Hinweise: Die aktuelle Seite kann durch eine benutzerdefinierte Fehlerseite ersetzt werden, indem Sie das defaultRedirect-Attribut des <customErrors>-Konfigurationstags dieser Anwendung so setzen, das es auf einen benutzerdefinierten Fehlerseiten-URL zeigt.


<!-- Web.Config Configuration File -->

<configuration>
    <system.web>
        <customErrors mode="RemoteOnly" defaultRedirect="mycustompage.htm"/>
    </system.web>
</configuration>